Jede Entscheidung ist ein Massenmord an Möglichkeiten

Es ist Samstag Abend. Ich sitze in einer Bar, hübsch zurecht gemacht. Die Bar, nicht ich. Und da liegt sie…die Getränkekarte. Darin eine schier nicht enden wollende Auswahl an Drinks: Long, short, klar, trüb, scharf, süß, ohne Farbe und mit zu viel davon. Ein mannigfaltiges Potpourri an Möglichkeiten, sich die Rübe zu benebeln. Ich sitze also da. Und blättere. Vor und zurück. Diesmal wirds was ganz Außergewöhnliches! Eine Bloody Mary vielleicht, die hatte ich schon ewig nicht mehr! Oder einen White Russian, dann hab ich das Abendessen auch gleich mitgetrunken. Oder doch einen Gin Tonic – aber der ist immer so kalt. Vielleicht was mit einem Schirmchen. Eine Pina Colada, da kommt  Sommerstimmung auf. Körper ist aber noch im Winterschlaf. Also was mit weniger Kalorien. N’Sekt vielleicht – aber da stimmt Preis mit Inhalt des Glases echt nicht überein. Eine ganze Seite voll mit Whiskey…da kenn ich mich nicht aus. Außerdem mag ich den Geschmack nicht. Weitere gefühlte 20 Minuten vergehen. Dann schlage ich erleichtert und glücklich die Getränkekarte zu. Endlich! Winke die Kellnerin zu mir und bestelle….ein großes Bier.

Aber beim nächsten Mal wird’s was ganz Außergewöhnliches! Echt jetzt.

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4 Gedanken zu “Jede Entscheidung ist ein Massenmord an Möglichkeiten

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